„Gemeinsam gegen psychische Erkrankungen: Schülerinnen und Schüler, Experten, Eltern und die Stadt Haren setzen ein starkes Zeichen“

Der Präventionsrat der Stadt Haren hat uns ein besonderes „Komplettpaket“ zur Prävention von psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen ermöglicht:

  1. die Wanderausstellung „Wege aus der Depression“ im Schulzentrum: Sie zeigt anhand kreativer Kunstwerke von Betroffenen und Angehörigen individuelle Wege aus der Depression
  2. die Informationsveranstaltung von Herrn Dr. Hecht mit anschließendem Austausch für Oberstufenschülerinnen der Jahrgänge 12 und 13
  3. den Informationsabend für Eltern und Interessierte von Frau Cyzykowski und Frau Jaspers vom Caritasverband mit wichtigen Informationen zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen und vielen guten Unterstützungsangeboten   

Unsere Oberstufenschülerinnen Janina Lenck, Laura Patzer und Hanna Wobken schildern ihre Eindrücke vom Vortrag von Herrn Dr. Hecht:

Am Montag, dem 09.03.2026, fand für uns Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler der Jahrgänge 12 und 13 ein sehr informativer Vortrag zum Thema psychische Gesundheit („Wege aus der Depression“) statt.

Herr Dr. Hecht, der Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des St. Vinzenz Hospitals in Haselünne, hat sich extra Zeit genommen, um uns die Ursachen, die Anzeichen und sogar Behandlungsmöglichkeiten von Depressionen zu erklären. Wir sind sehr beruhigt, nun zu wissen, dass es wirklich gute Behandlungsmöglichkeiten für Depressionen gibt.

Ganz besonders wichtig war für uns eine Präsentationsfolie, die wir im Nachhinein „Emsland-Folie“ genannt haben: Herr Dr. Hecht hat jeden Buchstaben des Wortes „Emsland“ mit einer Tätigkeit verbunden, die jede/n von uns gesund halten und vor psychischen Erkrankungen schützen kann. Mit „Digital Detox“ ist übrigens gemeint, dass man bewusst für eine Zeit auf digitale Geräte wie Handys, Tablets und Konsolen verzichtet, um Stress abzubauen. So kann man auch die wirkliche Welt bewusster erleben. Sport oder Spazierengehen hilft besonders gut! Auf dem folgenden Foto sieht man diese „Emsland-Folie“. Schaut euch die Tipps gern an!

Die „Take-Home-Messages“ von Herrn Dr. Hecht sind sehr wertvoll für uns:

Hier die für uns wichtigsten zwei Messages:

  1. „Darüber reden ist die halbe Miete!“ – Wenn du belastet bist und da nicht mehr richtig rauskommst, vertrau dich unbedingt jemanden an! Niemand ist mit seinen Problemen allein, es gibt immer Wege, um Hilfe zu bekommen.
  2. Wenn eine Person in deinem Umfeld mit ihren Problemen überlastet ist, sprich sie an und biete deine Unterstützung an!

Diese Dinge kann jede/r von uns und euch direkt anwenden!“

Der Informationsabend für Eltern und Interessierte informierte auch Eltern über den Umgang mit psychischen Erkrankungen. Es wurde sehr deutlich, wie viele Unterstützungs- und Hilfsangebote es gibt.


Liebe Schülerinnen und Schüler,

dieses ist die „Take-Home-Message“ deiner Schule für dich:

Wenn du nicht mehr weiter weißt und sehr belastet bist, sprich mit deinen Eltern oder/und mit einem Lehrer darüber!

Du kannst dich auch an diese Hilfestellen wenden:

Kostenlose Online-Beratung für Kinder und Jugendliche:

https://jugendnotmail.de

Telefonseelsorge (auch mit Chatberatung)

https://www.telefonseelsorge.de

0800/1110111

0800/1110222

oder 116/123

Krisendienst [Ausweg]los

https://beratung.caritas.de/registration?aid=2574

Besonders interessant finden wir das Angebot „U25“. Es handelt sich dabei um eine anonyme Mailberatung von Jugendlichen für Jugendliche. Die Berater werden von professionellen Mitarbeitern ausgebildet und begleitet!

https://www.u25-deutschland.de

Übrigens: Du kannst die Beratungsstellen übrigens auch nutzen, wenn eine Person aus deinem Umfeld Probleme hat und du Tipps brauchst, wie du damit umgehen sollst.

Das Gymnasium Haren bedankt sich beim Präventionsrat der Stadt Haren für das gewinnbringende Angebot und bei Herrn Dr. Hecht, Frau Cyzykowski sowie Frau Jaspers für die informativen Veranstaltungen.

Sie haben dazu beigetragen, das Thema psychische Gesundheit in unserer Schule zu stärken.

Malte Schniers