Am Mittwoch, den 28. Januar 2026 starteten wir mit dem Bus nach Meppen zum Theater am Windthorst-Gymnasium. Dort erwartete uns, den 11. Jahrgang des Harener Gymnasiums, das Bühnenprogramm des Unfallpräventionsprojekts „Abgefahren, wie krass ist das denn?“. Das Verkehrsprojekt soll uns Schülerinnen und Schüler bezüglich der Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisieren, mit dem Hintergrund, dass bei 25 Prozent aller tödlichen Verkehrsunfälle in Deutschland 17- bis 24-Jährige beteiligt sind, was somit eine überdurchschnittliche „Repräsentation“ unserer Altersklasse widerspiegelt.
Das Verkehrspräventionsprojekt wird von der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim organisiert und bietet auch Unfallbeteiligten, Rettungskräften und Notfallseelsorgern die Chance, über schwere Unfälle aus der Gegend zu berichten, an denen junge Fahranfänger in unserem Alter beteiligt waren und auch verunglückten. Häufige Ursachen für die Unfälle waren Leichtsinn, Risikobereitschaft, Unerfahrenheit sowie das Fahren unter Alkohol- sowie Drogeneinfluss.
Die Schilderungen der Unfälle durch Beteiligte waren sehr emotional und sollten uns zeigen, wie wichtig es ist, leichtsinniges Autofahren zu vermeiden, und zeigten uns gleichermaßen die Relevanz, „komplett nüchtern“ Auto zu fahren.
Zu Beginn der Veranstaltung sollten wir einen Luftballon mit Wünschen für die Zukunft bekleben. Dieser wurde am Ende der Veranstaltung zerstochen und sollte uns damit den Einfluss eines Verkehrsunfalls auf unsere Zukunft und die damit verbundenen Wünsche zeigen. Damit zeigte man uns symbolisch, dass im Falle eines Verkehrsunfalls alle Wünsche in diesem Moment „zerplatzen“, da als selbstverständlich geltende Dinge wie beispielsweise „Gehen“ eventuell nie wieder möglich sein werden. Insgesamt war die Veranstaltung sehr gelungen und sorgt hoffentlich dafür, dass keiner von uns in einen schwerwiegenden Unfall jemals verwickelt sein wird.

Max Weizel (11a, 2025/26)
